Samstag, 17. Februar 2018

Dispositionsleiter • Leiter Logistik • Betriebsleiter (m/w) gesucht.



Für einen langjährigen Kunden, einen Kurierdienst in Essen, suchen wir eine Führungspersönlichkeit als Dispositionsleiter.
Das sind Ihre Aufgaben:
- Sie verantworten als Dipositionsleiter den reibungslosen Ablauf aller Logistikprozesse im Bereich Sonderfahrten und Overnightversand.
- Sie entwickeln und optimieren neue Logistikprozesse.
- Sie führen Ihre Mitarbeiter der Disposition für Sonderfahrten und Overnightversand,
des Lagers und des Fuhrparks.
- Sie führen Einkaufsverhandlungen mit Dienstleitern und überwachen deren Qualität.
- Sie überwachen den E-Mailverkehr und soziale Netze.
- Sie kalkulieren Aufträge und betreuen persönlich unsere Schlüsselkunden
Und das müssen Sie mitbringen:
- Sie haben ein Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Logistik abgeschlossen
oder
Sie haben eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung im Logistikbereich.
- Sie haben Führungserfahrung.
- Optimalerweise bringen Sie Branchenkenntnisse im KEP Bereich mit.
- Sie handeln selbstständig, vertriebsorientiert und aus Eigeninitiative.
- Sie verfügen über Führungskompetenz und die Fähigkeit zur Motivation von Mitarbeitern
- Sie sind teamorientiert, durchsetzungsstark und überzeugend, ihr Auftritt ist kommunikativ und freundlich im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.
Sie haben Umfangreiche Entscheidungsbefugnis in einem eigenen Verantwortungsbereich.
Sie bewerben sich auf einen langfristig sicheren Arbeitsplatz in einem expandierenden Familienunternehmen.
Geboten wird ein unbefristeter Arbeitsvertrag. Sie haben keine Budget- aber Mitarbeiterverantwortung. Sie sollten bis zu 5 Jahren Erfahrung in diesem Bereich mitbringen. Die Stelle ist ab 01.04.2018 in Essen/NRW zu besetzen.  Haben wir Ihr Interesse geweckt? Finden Sie sich in diesem Stellenprofil wieder? Bitte bewerben Sie sich mit Ihren Unterlagen, Ihrem Gehaltswunsch und Ihrem frühesten Eintrittstermin bei eichhorn-consulting, Marsweg 7, 45770 Marl, Tel. +49 2365-9740897 von Montag bis Donnerstag 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr Freitag von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr und nach Vereinbarung. Fax +49 2365-974294. Mobil: +49 175-3878959. Gerne per Mail: m.eichhorn@eichhorn-consulting.com. Ihr Ansprechpartner ist Michael Eichhorn.  Übrigens – Diskretion ist unser oberster Grundsatz! Code 05/18
17.02.2018

Freitag, 16. Februar 2018

Wie weisen Sie die Reisekosten Ihrer Mitarbeiter nach?



Ist es bei Außendienstmitarbeitern (bzw. generell) erforderlich, alle Orte in der Reisekosten-Abrechnung anzugeben, die an einem Tag angefahren wurden? Beim Reiseanlass reicht ja meines Wissens die Angabe „8 Kundenbesuche“, ohne diese einzeln benennen zu müssen. Beim Reiseweg habe ich nun gehört, dass die Angabe des am weitesten entfernten Ortes genügt. Ist das so richtig?

Immer dann, wenn Ihr Mitarbeiter außerhalb seiner regelmäßigen Arbeitsstätte tätig wird, führt er eine Auswärtstätigkeit durch. Hierbei dürfen Sie folgende Kosten für Inlandsreisen steuerfrei erstatten:
- Fahrtkosten
- Mehraufwendungen für Verpflegung
- Kosten der Unterkunft, sofern Ihr Mitarbeiter übernachtet
- Reisenebenkosten
 
1. Dies gilt bei Fahrtkosten
Sofern Sie Ihrem Mitarbeiter einen Firmenwagen für die Auswärtstätigkeit zur Verfügung stellen, führen die Fahrten im Rahmen der Auswärtstätigkeit zu keinen weiteren steuerlichen Konsequenzen. Es würde somit ausreichen, wenn Ihr Mitarbeiter einfach nur das Datum, den Beginn und das Ende der Auswärtstätigkeit sowie den Ort angeben würde.

Die Angabe der gesamten Wegstrecke ist dann nicht erforderlich. Dies ändert sich allerdings in den Fällen, in denen Ihr Mitarbeiter den Firmenwagen auch privat nutzen darf. In diesem Fall entsteht ein geldwerter Vorteil, den Sie als laufenden Arbeitslohn erfassen. Hierbei unterscheiden Sie dann noch, ob Sie für die Berechnung die 1-%-Methode oder die Fahrtenbuchmethode anwenden.

Sofern Ihr Mitarbeiter die 1-%-Methode wählt, reicht es aus, wenn Sie den entferntesten Ort angeben. Entscheidet sich Ihr Mitarbeiter für die Fahrtenbuchmethode, muss er jede einzelne Fahrt aufzeichnen. Hierbei reicht es nicht aus anzugeben, dass er 8 Kunden aufgesucht hat. Zusätzlich muss er sogar Umwegstrecken notieren, wenn er nicht direkt zum nächsten Kunden fährt.

2. Dies gilt für die Verpflegungsmehraufwendungen
Für die steuerfreie Erstattung der Verpflegungsmehraufwendungen kommt es allein auf die Abwesenheit von der regelmäßigen Arbeitsstätte bzw. Wohnung an. Hier ist es ausreichend, wenn der am weitesten entfernte Ort angegeben wird, um die Abwesenheit überprüfen zu können.

3. Dies gilt bei Kosten der Unterkunft
Ihr Mitarbeiter bzw. Sie entscheiden, ob Ihr Mitarbeiter auswärts übernachtet. Hier kommt es allein auf den vorhandenen Beleg an. Es spielt keine Rolle, wie weit das Hotel bzw. die Pension vom Wohnort oder Ihrem Firmensitz entfernt ist.

Hinweis:
Sofern Ihr Mitarbeiter auswärts übernachtet und ein Fahrtenbuch führt, weisen Sie ihn darauf hin, dass die Fahrt vom letzten Kunden zum Hotel unbedingt einzutragen ist. Wie lässt sich sonst die Übernachtung plausibel darlegen? Wird das Fahrtenbuch an dieser Stelle nicht sauber ausgefüllt und geführt, wird es vom Finanzamt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als nicht ordnungsgemäß verworfen.

4. Dies gilt für Reisenebenkosten
Alle Aufwendungen, die Ihrem Mitarbeiter im Zusammenhang mit seiner beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit entstehen, können Sie steuerfrei übernehmen und erstatten. Von dieser Grundregel gibt es aber 2 Ausnahmen:
- Verwarnungs-, Ordnungs- oder Bußgelder stellen keine Reisenebenkosten dar. Diese Aufwendungen dürfen Sie Ihren Mitarbeitern bei einer Auswärtstätigkeit nicht steuerfrei erstatten.
- Übernehmen Sie Teile der Vollkaskoversicherung für den privaten Pkw Ihres Mitarbeiters, handelt es sich um laufenden Arbeitslohn.

Freitag, 9. Februar 2018

Wie befragen Sie Ihre Bewerber?



Es gibt Dutzende von Bewerber-Ratgebern auf dem Markt. Jeder Bewerber kann sich also intensiv auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten. Damit sind viele Bewerber natürlich im Vorteil, denn die meisten Bewerber werden von den Standard-Fragen im Gespräch nicht mehr überrascht. Wundern Sie sich also nicht, wenn viele Antworten wie auswendig gelernt klingen und sich der Bewerber nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Warum Sie den Bewerber im Gespräch nicht zu sehr schonen sollten
Viele Arbeitgeber und unerfahrene Gesprächsführer schonen ihre Kandidaten. Sie möchten es ihren Kandidaten so angenehm wie möglich machen, der guten Gesprächsatmosphäre zuliebe. Diese Form der Gesprächsführung ist zwar ehrenhaft, höflich und respektvoll. Allerdings ist der Erkenntnisgewinn eher gering. Das sollten Sie anders machen:

Trauen Sie sich etwas in dem Gespräch. Ein gutes Vorstellungsgespräch mit entsprechender Intensität braucht Reiz, Anstrengung und Grenzberührung.

Vergessen Sie nie, dass der Bewerber von heute oft perfekt vorbereitet ist. Die Standard-Fragen sind ihm bekannt und er hat seine Parade-Antworten bereitgelegt. Wer also standardmäßig fragt, darf sich nicht wundern, wenn er nichtssagende Antworten erhält.

Ihre Devise sollte deshalb sein:

- Hinterfragen Sie das Gesagte,
- konkretisieren Sie die Aussagen,
- gehen Sie den Dingen auf den Grund und
- provozieren Sie ruhig ein bisschen!

Sie haben richtig gelesen. Sie dürfen in einem Vorstellungsgespräch auch einmal provokant auftreten. Deshalb ist es manchmal an der Zeit, eine provokante Frage einzustreuen. Provokante Fragen haben das Ziel, den Gesprächspartner aus der Reserve zu locken. Wenn Ihnen dies gelingt, haben Sie tatsächlich etwas erreicht, da Sie ja echtes Verhalten erleben wollen.

Schnell-Check: Was will ich im Bewerbungsgespräch herausfinden?
Kriterium Kommunikative Fähigkeiten:

- Drückt er sich klar und verständlich aus?
- Denkt er logisch?
- Ist er offen und kontaktfreudig?
- Überzeugt die Mimik und Gestik?
- Kann er zuhören?
 
Kriterium Teamfähigkeiten:

- Kann er sich eingliedern?
- Kann er sich durchsetzen?
- Kann er mit anderen Menschen umgehen?
- Passt er ins Team?

  Kriterium Persönlichkeit:
- Wie ist die äußere Erscheinung des Bewerbers?
- Hat er eine eigene Meinung?
- Hat er Lebenserfahrung?
- Ist er selbstsicher?
- Weiß er, was er will?
- Ist er motiviert?
 
Kriterium Potenzial:

- Passt er auf das Anforderungsprofil?
- Ist er entwicklungsfähig?
- Braucht Ihr Unternehmen aktuell sein Know-how?
 
Kriterium Motivation:

- Warum will der Bewerber bei Ihnen arbeiten?
- Warum will der Bewerber wechseln?
- Ist die neue Stelle eventuell nur eine Übergangs- oder Notlösung für den Bewerber?
 
So fühlen Sie dem Bewerber „Auf den Zahn“, denn es ist teuer einen falschen Bewerber einzustellen, der Ihren Betrieb in kürzester Zeit wieder verlässt, weil einfach die Chemie nicht stimmt und, das ist aus mehreren Gründen unangenehm, weil er Ihnen etwas vorgemacht hat und Sie auf ihn hereingefallen sind.

Wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie den richtigen Bewerber finden, lassen Sie uns das machen: Wir haben darin jahrelange Erfahrung und können Ihnen die richtigen Bewerber vorstellen.  Rufen Sie uns an: 02365-9740897

Mittwoch, 7. Februar 2018

Warum bekomme ich keinen Lohn, wenn ich arbeiten will?



Wenn ein Arbeitnehmer nicht zur Arbeit erscheint, erhält er auch kein Geld. Das ist der Regelfall. Allerdings wird das durch eine Vielzahl von Ausnahmefällen durchbrochen. Einer dieser Ausnahmefälle liegt dann vor, wenn sich der Arbeitgeber im Annahmeverzug befindet. Klar: Der Arbeitgeber hat keine Arbeit und schickt seine Mitarbeiter nach Hause. Trotzdem hat er sie zu bezahlen. Ganz so war es in diesem Fall des Landesarbeitsgerichts Köln allerdings nicht (Urteil vom 08.09.2017, Az.: 4 Sa 62/17).
Ein Maler war als Leiharbeiter tätig und wechselte dann von seinem Personaldienstleistungsunternehmen zu einem Malermeister, für den er schon als Leiharbeiter tätig gewesen war. Kurz vor Aufnahme der Tätigkeit bei dem Malermeister verletzte sich der Maler schwer und erbrachte keine Arbeitsleistung mehr für den Malermeister. Erst ein halbes Jahr später klagte er seinen Annahmeverzugslohn für mehrere Monate ein. Er behauptete, er habe seine Arbeitsleistung wiederholt telefonisch, per Fax oder E-Mail angeboten.

Das reichte den Richtern allerdings nicht aus. Der Arbeitnehmer hatte keinen Anspruch auf Zahlung von Annahmeverzugslohn aus dem Arbeitsvertrag. Er hätte die Arbeitsleistung ab Beginn des Arbeitsverhältnisses „tatsächlich“ anbieten müssen. Das hat er nicht getan. Die Leistung muss nämlich so angeboten werden, wie sie zu bewirken ist, also

- am rechten Ort,
- zur rechten Zeit und
- in der rechten Art und Weise

Ein Angebot per Telefon, Fax oder E-Mail reicht dafür nicht aus. Auch das wiederholt wörtliche Angebot der Leistung ersetzt kein tatsächliches Angebot.

Fazit: Die Arbeitsleistung muss vom Arbeitnehmer wirklich angeboten werden, damit der Arbeitgeber in einen Annahmeverzug gerät. Er muss also im Regelfall im Betrieb erscheinen.


Freitag, 2. Februar 2018

Wie lange muss ich die Personalakten aufheben?


Ihre Mitarbeiter haben ein Recht darauf, dass ihre Daten gelöscht bzw. vernichtet werden, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Sie dürfen deren Personalakten deshalb auch nicht unnötig lange aufbewahren.

Ein Mitarbeiter kann deshalb allerdings auch nicht verlangen, dass Sie ihm die Personalakte zum Beschäftigungsende aushändigen. Sie benötigen sie nämlich noch, um Ihren gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nachzukommen.

So müssen Sie beispielsweise Arbeitszeitnachweise zwei Jahre (§ 16 Abs. 2 ArbZG), Unterlagen und Buchungsbelege sogar zehn Jahre aufbewahren (§ 257 Abs. 4 HGB).

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die Akte zehn Jahre, aber auch nicht länger behalten. Denn dann sind alle Aufbewahrungsfristen abgelaufen, und es besteht keine Notwendigkeit mehr, die Daten weiter vorzuhalten.

Tipp:
Achten Sie darauf, dass in dieser langen Zeitspanne kein Unbefugter Zugriff auf die Unterlagen hat. Ihr Mitarbeiter selbst hat auch nach Beschäftigungsende ein Einsichtsrecht (BAG, 16.11.2010, 9 AZR 573/09).

Werfen Sie die Unterlagen am Ende auf keinen Fall einfach in den Altpapiercontainer, sondern benutzen Sie gute Aktenvernichter bzw. Schutzbehälter. So stellen Sie den Datenschutz sicher.